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Saturday, 05 May 2007 |
Überzeugt durch viele Facetten
Mit "Asylum 45" präsentieren Non-Divine nach einer eigenen Dmo-CD ihr Debütalbum, das wirklich zu überraschen weiß. Sie selbst sehen sich und ihre Musik in der Tradition von Metallica, Nickelback und Megadeth, wobei gerade letzteres, aber eigentlich alle drei Bands nicht so wirklich beschreibend sind für den Mix, den Non-Divine bieten.
Markenzeichen der Band ist wahrscheinlich ihre Wandlungsfähigkeit und Abwechlsungsreichtum vor allem durch die variable Stimme des Sängers und dadurch wirkt das Album trotz altbackener zutaten recht frisch. Während der Opener "One Man, One Soul" gerade stimmlich Parallelen zu Burton C. Bell von Fear Factory aufweist, wird es beispielsweise in "New Die-Hard Vampire" deutlich rockiger und erinnert manchmal an Soil - sowohl musikalisch als auch stimmlich. An anderen Stellen blitzen die wirren Metalkquerköpfe Waltari als Einfluss durch. Und wie es sich für ein rockiges Metalalbum gehört, dürfen auch ruhigere Töne - hier in Form des mit breiten Klängen unterlegten Songs "Sleep", der von Schlafproblemen nach Alpträumen handelt. Gerade bei den Versuchen, gute und nicht kitschige ruhigere Songs zu schreiben, scheitern viele Metalkapellen, aber auch hier wird die Schwierigkeit gut gemeistert. Non-Divine bieten also mit "Asylum 45" ein vraiables Metalrock-Album ab, das zwar keinen Überhit hat, aber sich in der schon lange überlaufenen Schublade durchaus behaupten kann und alleine das ist eine gute Leistung.
Bewertung:Autor: 10 von 15
SOURCE
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