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Walls Of Fire e-zine - Asylum 45 |
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Sunday, 01 April 2007 |
Non-Divine - Asylum 45 (Rusty Cage Records)
Autorbewertung: Erscheinugsdatum: 2007
Dass die Holländer allgemein hin sehr viel auf ihre eigenen Bands halten, sollte aufmerksamen Betrachtern der niederländischen Szene sicher bekannt sein. Insofern ist ein Titel wie Album des Monats in Blättern wie dem Aardschok-Magazin auch immer mit Vorsicht zu genießen. Eben jenen Preis haben Non-Divine mit ihrem aktuellen Album „Asylum 45“ nämlich abgeräumt und gehen nun mit stolzer Brust ins Rennen um die Vorherrschaft im internationalen Power-Metal-Nachwuchsbereich.
Die Chancen, sich dort durchzusetzen, sind aber in der Tat sehr gut, weil sich die Band wohltuend von den bekannten Schemen der Szene absetzt. Knackige Riffs sind zwar schon Teil des zehnteiligen Konzeptalbums, doch ebenso findet man in manchen Passagen einige Keyboard-Breitband-Flächen im bester Devin Townsend-Solomanier und auch einige Momente, in denen die Musik von episch-melancholischen Sounds durchzogen ist, wie etwa im Instrumental „Love Loss“ oder im wunderschönen „Sympathy“.
Die wahre Stärke von Non-Divine besteht allerdings im Aufbau von Melodien und Refrains. Auch hier zieht wieder der Vergleich zum kanadischen Weirdo Twonsend, der vor allem auf seinem „Terria“-Album mit vielen gedoppelten Chören gearbeitet hat. Eben solche zieren auch eingängige Kompositionen wie den Opener „One Man, One Soul“ sowie das starke „Sleep“, dessen Chorus man so schnell nicht mehr aus den Ohren verdrängen kann.
Was dennoch auffällt, ist die Tatsache, dass die Refrains einerseits eingängig, andererseits aber auch nicht wirklich aufdringlich sind. Es ist nicht so, dass man die Chöre sofort aufsaugt, obwohl sie im Grunde genommen recht leicht konsumierbar sind. Dies genauer zu beschreiben, entzieht sich dann aber wieder meinen persönlichen Fähigkeiten und gehört schlichtweg erlebt – sowie im Grunde genommen überhaupt dieses Album, welches im Großen und Ganzen völlig problemlos den hohen Erwartungen gerecht wird und für eine eigentlich noch namenlose Band (wie es Non-Divine bis dato ja auch sind) überraschend eigenständig ist. Man könnte das auch Innovation nennen…
SOURCE
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